… und es war so unglaublich erholsam…

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evolution without technology
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ohne Handy, ohne Internet, ohne Computer, ohne Glotze, ohne Telefon… in so kurzer Zeit (6 Tage) war ich noch nie so schnell und so gut erholt. Spannend und entspannend zugleich…. natürlich stimmt das nicht, dass die 6 Tage ohne Ablenkung waren, denn auch ein Buch und ein Spiel oder ein Gespräch können ablenken… aber die ganze Technik war weg und ob es nun damit zusammenhängt oder nicht…. nach 3 Nächten ohne „Strahlung“ erinnerte ich mich jeden morgen an meine Träume, was sonst sehr sehr selten vorkommt.

Schon allein zu wissen, dass niemand anrufen kann, lies mich viel tiefer in die Entspannung und in das was mich gerade interessierte fallen. Ein ähnliches Gefühl habe ich, wenn ich einen festen Termin am späteren Tag habe, ich kann mich den ganzen morgen nicht 100% auf etwas anderes einlassen, weil ich immer an den Termin denke und daran, wie viel Zeit ich noch habe, bis ich los sollte. Das hab ich aber schon lang erkannt und mache feste Termine immer morgens, dann hab ich den restlichen Tag „frei“.

Gespräche wurden nicht unterbrochen. Abends mal wieder was spielen anstelle von Glotze (Glotze bedeutet zum größten Teil ausgewählte Filme zu sehen, seltener mal durchzuzappen) an. Die war übrigens noch immer nicht an und ich vermisse sie nicht.

Wie kann ich aber jetzt diese Erholung in den Alltag mitnehmen? Selbständig sein ohne Handy? LTE Internet und Telefonleitung kündigen und die antiquierte über Holzmasten kommende 384kbit/s Telekomleitung nehmen? (Hier auf`m Dorf gibt es leider keine andere Möglichkeit). Wenigstens nachts machen wir die ganze Geschichte jetzt wieder aus. Für erholsamen Schlaf. 🙂

Es ruft auch täglich nach Wiederholung oder Weitermachen…. die erste Veränderung aufgrund dieser tollen technikfreien Zeit war dann gestern die „Abschaffung“ der schnurlosen Telefone, denn trotz dect und sonstigen angeblich harmlos machenden Techniken bekam ich nach einer viertel Stunde telefonieren ein heißes Hirn…. also abgestöpselt, Loch durch die Wand Richtung Router gebohrt, Kabel durchgeschnitten, durch die Wand gefriemelt, auf der anderen Seite wieder zusammengedreht, Telefon angestöpselt und tada…. Freizeichen. Nu wäre es einfach noch schön, wenn oben auch ein Telefon wäre, dazu werde ich dann demnächst noch ein weiteres Kabel nach oben verlegen….

Und zu meiner neuen Entdeckung, dass mein Ziel ja gar nicht ist, Geld zu verdienen komme ich dann mal in einem anderen Artikel.

bo unterschrift

Spinnerin, Erfinderin, Forscherin, Schreiberin.
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