Fred wohnt jetzt in Hamburg

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Wir aber nicht.

Was das dann heißt? Wir haben unseren T3 verkauft. Ein lachendes und ein weinendes Auge begleitete seine Abfahrt. Das lachende Auge hatte sich etwas in den Vordergrund gerückt, denn ein super nettes Pärchen hat Fred übernommen. Und das macht mich richtig glücklich.

Fred war schon drauf, als wir ihn kauften, deshalb haben wir ihn auch spontan so genannt.

 

Das Geklapper ist übrigens nicht Fred, sondern der Fahrradanhänger, der da mit hinter ihm unterwegs ist 😉

Wir haben uns schweren Herzens entschieden ihn abzugeben, weil er für das, was wir vorhaben einfach zu klein ist. Die Lust ist im letzten Jahr sehr gewachsen, nicht nur mal für einige Wochen unterwegs zu sein, sondern für sehr viel länger. Und da wir uns im Fred bei ausgeklappter Liegefläche doch sehr auf den Füßen herumstanden; wenn eine schlafen gehen wollte, die andere es entweder auch tun musste, oder aber sich nach vorne begeben musste, war das auf Dauer nicht wirklich komfortabel… für uns. Außerdem, erinnert mich gerade Tina, hatte ich mich ja als Schrauberlehrling gesehen und wollte alles lernen, was mit Schrauben rund um Fred zu tun hat. Ich hab aber festgestellt, dass das nun gar nicht meins ist. Schon allein diese Schmierfinger immer 🙂 und die schwarzen Ränder unter den Fingernägeln. Es liegt mir einfach nicht. Was es bei einem Fred aber tun sollte.

Wir tüfteln also gerade an einem Innenausbau, der es möglich macht, dass eine schlafen gehen kann, die andere einfach sitzen bleiben kann. Daran, dass unsere Fahrräder mit hinein passen, es sich gemütlich sitzen lässt, genug Strom vom Solardach kommt, wir einen großen Wassertank haben mit fließendem Wasser aus einem Hahn und ner Spüle drunter und die beiden Sitze vorne drehbar sind. Natürlich ist einiges an Stauraum auch nicht verkehrt.

Ein letztes Abschiedsbild 🙂 im Regen

Ich hab schon ein kleines Pappmodell gebaut, damit Tina sich das alles besser vorstellen kann, meine ersten Ideen dahinein umgesetzt, aber so ganz hat es noch nicht gefunkt. Youtube durchforste ich ganz oft nach Einbauideen, finde dabei auch richtig gute, aber für das Gesamtkonzept reicht das noch nicht. Eine Ladefläche von 3,45 mal 1,83 und 1,95 hoch (ev. auch nur 1,85) ohne Trennwand soll uns in Zukunft zur Verfügung stehen. Dabei soll es aber nicht eng wirken und wir wollen nicht dauernd irgendwelche großen Umbauten machen, um beispielsweise vom Schlafen zum Sitzen zu kommen.

Jo, ein VW Crafter soll es werden, oder besser gesagt eine Crafterin, also Handwerkerin, deren Name ja wie auf unserer Hand lag. Wir reden schon immer liebevoll von – na –  wer gehört zu Fred Feuerstein? Oder bist du zu jung, um sie zu kennen? Genau, Wilma heißt sie schon jetzt.

Für den Ausbau hab ich schon das ganze Netz durchforstet und alles was wir dafür brauchen in einer fetten Linkliste gespeichert. Einzig was mir fehlt, sind Informationen für die genaue Stromkabelanschluß- und Sicherungsverteilung. Aber auch da wird sich noch jemand finden, der mir dabei helfend zur Seite steht. Hat ja auch noch ein wenig Zeit.

Und kaum hab ich´s geschrieben, haben wir ein halbe Nacht durchgequatscht, uns von allen bisherigen Ideen den Ausbau betreffend gelöst und ganz neu, nach dem Motto:“ wer sagt, denn dass es so oder so sein soll, lass uns mal was völlig verrücktes denken!“ eine sehr viel bessere Idee entwickelt, die dazu auch noch weniger Arbeit für den Ausbau benötigt.

Wir bleiben aber dennoch offen für Ideen. Wenn du also welche hast, sehr gerne her damit.

Liebe Grüße von

 

 

 

 

Spinnerin, Erfinderin, Forscherin, Schreiberin.
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