Den höchsten Punkt Schleswig-Holsteins erklommen

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Ich hatte ja tatsächlich auf einen Berg gehofft. Der Name Bungsberg hat schließlich einen in sich. Hier bin ich schon am Gipfelpunkt 🙂

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Bei einer Höhe von 168 Meter über Normalnull ist ein Gipfel oder ein Berg zwar schwer vorstellbar, aber ich hoffte eben auf ein bisschen Berg. Einen kleinen Abstieg hatten wir dann tatsächlich zwischendrin. Da kam mir gleich der Gedanke, dass es doch besser ist, die Wanderkarre mit einer Bremse auszustatten, denn wenn ich mir vorstelle ich gehe so einen Hügel runter und hinter mir schieben mich an die 30 kg den Berg runter. Da möchte ich doch etwas Kontrolle drüber haben.

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Zwischen A und B haben wir uns nicht beamen lassen. Das Tablet hatte sich aufgehängt. 🙂 Deshalb wohl auch, gingen wir 70 m hoch und 90 wieder runter, obwohl das Auto sich während unserer Runde nicht bewegt hat. Denke ich doch 😉

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Die eine hüpfte nach rechts, weil sie tolle Pilze entdeckt hatte, die andere blieb zurück weil sie ein cooles Foto machen wollte, und ich merkte, dass ich so viel vom Rechts und Links des Weges gar nicht mitbekommen habe, weil ich mich doch noch ganz schön auf den Boden vor mir konzentriere und damit mein Blick nicht so weit reicht, wie der der beiden beschuhten Mitläuferinnen. Das ist schade, ich versuche immer mal wieder bewusst ganz gerade aus zu schauen, es gelingt mir allerdings nur auf feinstem Asphalt oder ähnlich sicheren Böden. Alles andere möchte ich gerne vorher sehen und während des Schrittes, den ich gerade mache eventuell noch ausweichen können. Vielleicht macht mir das bald aber auch alles gar nichts mehr aus. Egal was ich unter die Füße bekomme. Meine Lederhaut hat sich in der letzten Zeit wieder toll verändert. Ich gehe ja aber auch längere Strecken und eben auch viel über groben Asphalt.

Die 6 Komma irgendwas Kilometer fühlten sich daher wie ein Spaziergang an. Sehr schön durch den nebelig verhangenen Herbstwald bei ca. 8°. Nach einer kleinen Mampfpause fing ich dann doch an zu frieren und tobte etwas schneller durch das Laub.

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Die nächste „Wanderung“ kann also locker länger werden. Und mein Bergtraining kann ich, was ein Glück, auf andere Weise erledigen. Ich habe nämlich wieder mein Rad entdeckt. Dadurch, dass es sich um ein Liegerad handelt, bei dem die Beinmuskeln ganz anders gebraucht werden, als beim „normalen“ radfahren, ist es mein perfektes Berglauftrainingsgerät geworden. Bei trockenem Wetter mal eben eine Runde, so schnell ich kann über die Hügel der Umgebung, geben mir ein gutes Gefühl. Trotzdem bin ich noch immer sehr skeptisch über unseren ersten Tag der Sohlenbrenner Tour

Vielleicht finde ich ja noch eine andere Möglichkeit als von Einödsbach aus 10 km lang 900 m hoch zum eigentlichen Startpunkt der Tour zu gehen und am gleichen Tag 900 m und 10 km wieder runter zu müssen.

Wenn du eine Idee dazu hast. Immer her damit.

bo unterschrift

 

Spinnerin, Erfinderin, Forscherin, Schreiberin.
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