Ausrüstung im Einsatz – Sea to Summit Traveller TRI – Daunenschlafsack

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Beim Sea to Summit Traveller TRI handelt es sich um einen ganz leichten fluffigen Daunenschlafsack. Für Veganer gibts gleich noch den Test für den Frilufts Gruna – Sommerschlafsack, den Tina benutzt hat.

Der Traveller TRI ist Schlafsack und Decke in einem. Im Filmchen zeige ich dir, wie ganz schnell aus der Decke ein kompletter Mumienschlafsack wird. Er wiegt in der Regular Version 389g, was ich hervorragend finde. Es gibt ihn auch noch in Large für lange Leute und in XL für ganz lange Leute oder ne ganze Familie 🙂 Das Packmaß ist wirklich mini mit 25 x 11 cm. Dem Schlafsack liegt ein Minikompressionsäckel bei, in den man die Penntüte leicht reinstopfen kann. Dann zieht man oben zu und kann mit den Kompressionsgurten das Ganze noch ne ganze Ecke kleiner schrumpfen lassen. Da Daunensäcke es ja gar nicht mögen, lange so gequetscht zu leben, liegt ein Aufbewahrungsbeutel bei, mit Reißverschluss und Meshgewebe fürs Atmen. Sehr schick 🙂 Als Clou kann man zwei Traveler zusammenzippen, falls man drauf steht zu zweit unter einer Decke zu schlafen. Ich hab gerne meine Penntüte für mich alleine.

Die Füllung besteht aus 200g 90/10 Entendaune was so viel bedeutet dass 90% Daunen und 10% Federn enthalten sind. Die Komforttemperatur liegt bei 14° die Grenztemperatur bei 10° und die Extremtemperatur bei -2°. Ich persönlich bin ne Frostmotte und würde bei -2° mal locker erfrieren. Die Temperaturen im Juni im Allgäu waren die erste Zeit nachts doch noch ganz schön frisch, sodass ich einfach alles angezogen habe, was ich mit hatte, und sobald ich aus der Decke einen Schlafsack gemacht hatte wars auch immer warm genug. Als es dann in der Mitte von Deutschland so heftig warm wurde, hab ich ihn einfach offen gelassen und nur als Decke genutzt. So konnte ich auch mal n Fuß oder n Arm zum Abkühlen raushängen lassen. Normale Mumienschlafsäcke haben immer diese Rundung unten am Fußende, die trotz offenem Reißverschluß immer eine Wulst ergeben, sodass man die Beine doch eng aneinander liegen haben muss, wenn man komplett zugedeckt sein will. Durch die Form des offenen Schlafsacks ist das beim Traveller einfach genial für mich. Ich mag es nicht, wenn ich so eingeengt als Mumie liege 🙂 deshalb nutze ich diesen Schlafsack so gerne.

Er ist so leicht und so klein, dass man ihn super für „Notfälle“ oder spontane Übernachtungen im Daypack dabei haben kann, aber auch auf langen Reisen kann ich ihn wärmstens empfehlen.

Zwischendurch hatte ich bei tritschnassem Zelt und Daunenschlafsack ein bisschen bedenken. Einmal einen Daunensack nass haben bedeutet eigentlich ihn nicht mehr wirklich trocken zu kriegen. Anfangs hab ich noch immer drauf geachtet, dass ich ja nicht an die nasse Zeltwand komme, aber mit ner nassen Hundenase im Zelt, die sich quer legt, obwohl längs für sie geplant war, konnte ich das mal schnell vergessen. Aber siehe da, die Bedenken waren gar nicht nötig, denn der Außenstoff hat die Feuchtigkeit gar nicht in sich reingelassen. Ich würde ihn einfach gerne noch mal nur unterm Tarp testen, wenns regnet. Das hab ich nämlich noch nicht getan.

Alles in Allem bin ich mega zufrieden mit dem Schlafsack, sein Außenstoff ist sehr strapazierfähig und hält sogar die Hundepfoten tapfer aus. Lediglich der Innenstoff könnte für mich ein wenig kuscheliger sein, was aber dann sicher gleich mit mehr Gewicht gekoppelt wäre. Also alles prima

mein schlafsack, der frilufts gruna sommerschlafsack ist grade extrem günstig bei globetrotter, wie ich eben gesehn hab, von 59 eu auf 29 eu runtergesetzt. er ist die leichteste ausführung der treckingschlafsäcke, echt winzig im packmaß (28×15 cm) und schön leicht (800g in größe m)). von 16 grad bis 3 grad soll man gut mit ihm klarkommen. auch bei höheren temperaturen natürlich gut zu nutzen, einfach ein paar körperteile raushängen lassen. wenns etwas kühler im sommer oder frühherbst wird, hab ich eben ein paar klamotten anbehalten. außenmaterial ist widerstandsfähiges rippstop-nylon, die labradordame musste schon diverse male rübersteppen, bevor sich ein fädchen gezogen hat. innenfutter ist microfaser-fiber mit baumwollähnlicher griffigkeit. man kann ihn ganz aufmachen und als decke nutzen und sogar mit anderen koppeln.und genauso wie bos schlafsack nach dem packen noch kleiner zusammenzurren. alles in allem – superteil!

 

Spinnerin, Erfinderin, Forscherin, Schreiberin.
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4 Responses

  1. Jenni

    „Ich kann so nicht“…herrlich….
    Hab mich 10 Min beömmelt…..
    LG ihr zwei Verrückten

    Jenni6

    • Bo

      Hallo Jenni,
      Grüße zurück von den zwei Verrückten 😉

      Tina und Bo

      Und sorry fürs späte veröffentlichen deines Kommentares… auch du, äh auch deiner ist in den Papierkorb gerutscht. Sehr seltsam das.

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    Hallo Bo!

    Es ist erstaunlich wie viel Schlafsack in so eine kleine Tasche passt. Vielen Dank für die Videos, da habe ich bald Lust selbst mal wieder zu Zelten.

    Wie haltbar schätzt Du die Gummizüge an den Enden ein? Ich bin dabei etwas misstrauisch, da ich wohl die Fähigkeit habe diese Dinger zu überdehnen und auszuleiern.

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    • Bo

      Hallo asc,
      erst mal eine dicke Entschuldigung. Dein Kommentar ist in den Papierkorb gerutscht, warum auch immer und dort habe ich ihn gerade erst entdeckt. 🙂
      Ja ich bin auch immer wieder fasziniert davon, wie klein dieser Schlafsack zu packen ist und wie leicht er ist. Und zu deiner Frage: Ich hab extra grad noch mal nachgeschaut. Es sind gar keine Gummizüge an den Enden. Es sind stabile dünne Reepschnüre, da kannst du dich im Schlafsack ordentlich austoben, ohne das was kaputt geht.
      Liebe Grüße von Bo

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